Bereitstellung von Informationen als Material zum Lesen

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Leicht verständliche und leicht zugängliche Informationen sind wichtig, um das Bewusstsein für das Hochwasserrisiko zu schärfen und die Umsetzung privater Maßnahmen zur Risikominderung zu unterstützen. Sie können als Lesematerial zur Verfügung gestellt werden, zum Beispiel in Form von Druckerzeugnissen (Handbücher, Richtlinien, Broschüren, Flyer) oder auf Internetplattformen. Die Publikationen sollten auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten sein,…

Implementierung und Nutzung von Frühwarnsystemen inkl. Sammlung und Bewertung ergänzender Informationen

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Hochwasserfrühwarnsysteme – sofern für das Gebiet vorhanden – liefern Informationen, die die Einleitung von Notfallmaßnahmen (z.B. Einrichtung einer Leitstelle, Beobachtung von Risikobereichen) vor dem Ereignis und vor dem Schadenseintritt ermöglichen. Eine Verringerung der Schäden ist jedoch nur möglich, wenn die Frühwarninformationen richtig interpretiert und bewertet werden, wenn sie mit einer Risikobewertung und Maßnahmenplänen unter Berücksichtigung…

Regenwasser-Sickerschächte

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Sickerschächte sind unterirdische Räume, die Oberflächenwasser aufnehmen und speichern und es in den Boden eindringen lassen. Sie sind typischerweise quadratisch oder kreisförmig und entweder mit Schutt gefüllt oder sie sind gemauert, aus vorgefertigten Beton- oder Polyethylenringen/perforierten Lagerstrukturen hegestellt und von porigem Füllungsmaterial umgeben. Sie können in vielen Formen gebaut werden und können in städtischen Gebieten…

Visualisierung und Erklärung der spezifischen Risikosituation vor Ort

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Die Visualisierung spezifischer Gefahren und Risiken vor Ort (z.B. auf Karten, installierten Plakaten an Standorten etc.) ist ein wirksames Mittel, um auf Gefahren für betroffene Personen und Institutionen hinzuweisen. Karten zeigen die spezifische Gefahr und das Risiko des Ortes und können z.B. auf einem Online-Portal der Gemeinde zur Verfügung gestellt werden. Leicht verständliche Hinweise für…

Berücksichtigung des Starkregenrisikos in der Erstellung oder Anpassung räumlicher Pläne

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Raumplanung ist ein wirksames Instrument zur Verringerung künftiger Starkregenrisiken. Das Starkregenrisiko kann deutlich gesenkt werden, wenn Nutzungsänderungen, Nutzungsanpassungen, Nutzungseinschränkungen oder starkregenangepasste Bau- und Entwicklungsmaßnahmen in hochwassergefährdeten Gebieten in beiden Planungsphasen – Aufstellung und Umsetzung der Pläne – berücksichtigt werden. Für bestehende bebaute Gebiete in gefährdeten Gebieten ist die Leistungsfähigkeit des Instruments allerdings begrenzt.

Intrakommunale Kooperation

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Alle relevanten Akteure in einer Kommune sollten einbezogen werden, um ein Risikobewusstsein zu entwickeln und zu kooperieren. Dies kann z.B. durch die Einrichtung eines Koordinationskreises (“Runder Tisch”) unter Beteiligung aller Akteure aus den betroffenen kommunalen Abteilungen, dem Gemeinderat, den Bürgern, den Rettungsdiensten usw. geschehen. Ein Audit zur Erfassung der Stärken und Schwächen der bereits getroffenen…