Rückbau land- und forstwirschaftlicher Wege
Kleine (unbefestigte) Straßen innerhalb von Wäldern und auf landwirtschaftlich genutzten Flächen verursachen oft Oberflächenabflüsse und Erosion oder sie selbst werden bei Starkregen beschädigt. Darüber hinaus kann die Wegedichte einen entscheidenden Einfluss auf den Wasserabfluss größerer Gebiete haben. Bestehende Wegenetze innerhalb von Wäldern und auf landwirtschaftlichen Flächen sollten auf ihre Notwendigkeit hin überprüft und falls möglich und für die Minderung des Überflutungsrisikos notwendig stillgelegt werden. Entsiegelung und die Verbesserung der Versickerungsleistung können auch Ziel ländlicher Neuordnung sein.
Synergien zwischen Maßnahmen zum Management des Starkregenrisikos können zu anderen Entwicklungszielen bestehen, wie Umweltschutz, Gesundheitsfürsorge und wirtschaftliche Entwicklung. Diese nutzbar zu machen, erfordert die Einbeziehung verschiedener Akteure, die Durchsetzung des Austauschs zwischen Ihnen und ihnen und ein ganzheitliches Denken.
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- Norbert Billern, André Assmann, Jessica Kempf, Heike Puhlmann (2018): Land-und forstwirtschaftliche Maßnahmen zur Stärkung des Wasser-und Bodenrückhalts in Kommunen, URL: https://www.researchgate.net/publication/324797743_Land-und_forstwirtschaftliche_Massnahmen_zur_Starkung_des_Wasser-und_Bodenruckhalts_in_Kommunen (19.03.2020): Wegerückbau
- Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (Ed.) (2016): Dezentraler Hochwasserschutz im ländlichen Raum, URL: https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/13555 (25.03.2020): Minimierung der Bodenversiegelung und Entsiegelungen
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